Bleibt das Forum 5W dominant?
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7. Februar 2026 – Wie in der Baubehörde hat auch in der Sozialbehörde der Gemeinderat den Vorsitz, derzeit Sandra Fischer (F5W). Für die Behörde kandidieren die vier bisherigen AmtsinhaberInnen (2 F5W, 1 FDP, 1 GLP) sowie als Herausforderer ein Vertreter der SVP.

In alphabetischer Reihenfolge:
Renate Diener (F5W, bisher)

«Seit 1983 im Zollikerberg wohnhaft, habe ich mich schon immer gern engagiert und zusammen mit anderen Menschen etwas bewegt. Ich mag es, gute Dinge ins Rollen zu bringen und im besten Fall Mehrwert für die Gemeinschaft zu schaffen. Diese Vernetzung gibt mir ein warmes Gefühl von Daheimsein. In den letzten fast vier Jahren konnte ich in der Sozialbehörde Mitverantwortung übernehmen für Menschen, denen es nicht so gut geht. Das Ziel ist immer, den kleinen Spielraum, den das stark strukturierte Sozialwesen zulässt, für eine möglichst optimale Lösung zugunsten des einzelnen Klienten zu nutzen. Die öffentlichen Mittel dafür sind nicht unbeschränkt, was die Arbeit zu einer spannenden Herausforderung macht. In meinen letzten Berufsjahren war ich im Sozialbereich tätig und bringe deshalb einige wertvolle Vorkenntnisse und Erfahrungen mit. Nichtsdestotrotz war die letzte Legislatur für mich eine wichtige Lehrzeit, erstmals so direkt mit den Problemen der Betroffenen konfrontiert. Gerne möchte ich diese zusätzlichen Erfahrungen weitere vier Jahre als engagiertes Mitglied der Sozialbehörde einbringen.»
Christian Freihofer (SVP, neu)

«Als Unternehmer und Familienvater weiss ich, was es heisst, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen sorgfältig abzuwägen. Als selbständiger Vermögensverwalter bin ich es gewohnt, auch in anspruchsvollen Situationen klare Prioritäten zu setzen und langfristig zu denken und zu handeln.
Mit meiner Kandidatur für die Sozialbehörde stelle ich mich für ein wichtiges Behördenamt zur Verfügung, bei dem ich meine vielfältigen beruflichen Erfahrungen zum Nutzen des Gemeinwohls einbringen kann. Konkret bedeutet dies, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern die anspruchsvollen Abwägungen zwischen sozialer Verantwortung und finanzieller Tragbarkeit vorzunehmen. Für mich ist klar: Menschen in schwierigen Lebenssituationen sollen Unterstützung erhalten – damit sie ihre Chance auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben wahren und wieder Perspektiven aufbauen können.»
Christine Hoff (GLP, bisher)

«Mein zentrales Anliegen bleibt, für alle Einwohnerinnen und Einwohner im Berg und Dorf die soziale Sicherheit zu gewährleisten, und zwar nachhaltig. Das ist auch in unserer Gemeinde nicht selbstverständlich. Aus meiner langjährigen beruflichen Erfahrung als Ärztin weiss ich nur zu gut, dass Krankheiten und andere unerwartete Ereignisse unsere Lebenspläne markant verändern können.
Was wir in der politischen Arbeit brauchen, ist fachliche Kompetenz, aber auch persönliches Engagement. Gerne möchte ich in unserem bestehenden und bewährten Viererteam der Sozialbehörde weiterarbeiten. Dabei stehe ich für eine sozialpolitische Haltung, die unterstützungsbedürftige Menschen sowohl fördert wie fordert.
Von Beruf bin ich Ärztin und schätze die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Patientinnen und Patienten seit vielen Jahren. Eben diese soziale Dimension steht auch hinter meiner Motivation, mich weiterhin im politischen Bereich, konkret: in der Sozialbehörde unserer Gemeinde, zu engagieren.
Ich bin verheiratet, wir haben eine erwachsene Tochter. Meine Familie und ich wohnen seit 2008 in Zollikon, zuvor lebten wir in Küsnacht ZH.»
Corinne Hoss-Blatter (FDP, bisher)

«Als Co-Präsidentin der Sozialkonferenz des Kantons Zürich (SoKo) ist es durchaus sinnvoll und dürfte für die Gemeinde ein Vorteil sein, wenn ich weiterhin in der Sozialbehörde vertreten bin. Die SoKo als Dachorganisation aller für das Sozialwesen zuständiger Behörden gibt unter anderem die Empfehlungen heraus, welchen wir in unserer täglichen Arbeit in der Sozialbehörde der Gemeinde nachkommen. Als Kantonsrätin wirke ich zudem unmittelbar an der Legiferierung in der Sozialhilfe mit. In dieser Ämterkombination habe ich also einerseits direkten Einfluss auf die Umsetzung vor Ort in der Gemeinde, kann andererseits aber auch Fragestellungen von der Basis in die kantonalen Gremien mitnehmen. Spannend fände ich es, mittelfristig zu überlegen, ob Zollikon die Gemeindeordnung dahingehend anpassen könnte, die anstehenden Aufgaben ohne eigene Behörde, allein mit dem Ressortvorstand, zu erledigen. Schliesslich ist im Sozial- und Asylbereich fast alles durch Bund und Kanton gesetzlich geregelt. Bis es aber zu einer so bedeutenden Änderung kommt, macht es mir nach wie vor sehr grosse Freude, mich im bewährten Team in der Gemeinde zu engagieren, wenn auch mit einem ungleich kleineren Pensum als früher als Schulpräsidentin und Gemeinderätin.»
Marcus Kohout (F5W, bisher)

«Wer ich bin: Marcus Kohout, geboren 1978, Vater von drei Kindern, der mit seiner Familie sportlich unterwegs ist und seit 2016 in Zollikon lebt.
Warum ich für die Sozialbehörde antrete: einen wertvollen Beitrag leisten für den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in Zollikon. Das ist mein Ziel. Dazu gehört, die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Als bisheriges Mitglied der Sozialbehörde setze ich mich für transparente Verfahren und eine angemessene Unterstützung in der persönlichen und wirtschaftlichen Hilfe, im Asylwesen sowie familienergänzenden KiTa-Betreuung ein. In kollegialer Zusammenarbeit mit dem bewährten Team der Sozialbehörde und des engagierten Teams im Sozialdienst möchte ich dabei mitwirken, den Zuständigkeitsbereich der Sozialbehörde zeitgemäss auszurichten. Die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung des Sozialdienstes zur Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe und der Eigenverantwortung der Menschen in Zollikon sollen weiter gestärkt werden.»
Wahlen 2026 auf einen Klick:
19.11.25: Zollikon steht vor einem heissen Wahlkampf
08.01.26: Störgeräusche im «Vatikan des Freisinns»
12.01.26: Marc Raggenbass, Kandidat für die RGPK und das Präsidium
20.01.26: David Sarasin, Kandidat für die Schulpflege und das Präsidium
22.01.26: Rui Biagini, Kandidat für die Schulpflege und das Präsidium
26.01.26: Adrienne Suvada zieht ihre Kandidatur für den Gemeinderat und das Präsidium zurück
28.01.26: Patrick Dümmler, Kandidat für den Gemeinderat und das Präsidium
30.01.26: Podiumsdiskussion: Kontrahenten in Samthandschuhen
04.02.26: Das Zweckbündnis FDP/F5W und die Wahlempfehlungen der Parteien
Für den Gemeinderat: Patrick Dümmler, Sandra Fischer, André Müller, Dorian Selz, Sylvie Sieger, Hermann Stern
Für die Schulpflege: Christian von Ballmoos, Rui Biagini, Brigitte Eigenmann-Gossauer, Philippe Klemenz, Sabine Knüsli, Sonja Lier, Andrea Linter, David Sarasin, Andreas Tschopp, Nicole Waechter
Für die RGPK: Iris Heeg, Felix M. Huber, Christopher Linter, Severin Luder, Daniel Oettli, Marc Raggenbass, Sandra Strickler, Thomas Winkler
Für die Baubehörde: Raphaël Camp, Alain Clavadetscher, Regula Harder, Christiane Huber-Hirzel, Sibylle Lehner, Alex Römer
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