Erster Pokal für euphorische SCZ-Juniorinnen
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21. März 2026 – Tim Boin ist die Begeisterung noch immer anzumerken. Als der Trainer der Zolliker F-Juniorinnen vom zweiten Turnier seiner «Mädels» in Turgi am letzten Sonntag erzählt, klingt auch ein bisschen Stolz mit. Kein Wunder – schliesslich hat sein Team den dritten Platz belegt.

VON BARBARA LUKESCH
Anders als beim Auftaktturnier auf dem Riet, so Tim Boin, seien ausschliesslich Mädchenmannschaften am Start gewesen. Das habe ihnen das Leben natürlich leichter gemacht, aber vor allem wisse er nun besser, wo seine Spielerinnen leistungsmässig stehen.
Den ersten Match gegen Effretikon A hätten sie klar mit 4:0 gewonnen. Das habe ihn beruhigt, und er sei sich sicher gewesen: «Wir können mithalten.» Gegen Unterstrass 1 habe es zwar nur zu einem 1:1 gereicht, von den Chancen her hätten seine Girls allerdings gewinnen müssen. Gegen Schlieren folgte dann wieder ein klarer 4:0-Sieg. Tim Boin seufzt. Tja, und dann habe es ein bisschen gehapert: 0:3 gegen Unterstrass 2 und 0:2 gegen die Heimmannschaft aus Turgi.
In dem Moment sei klar geworden, dass sie die Partie gegen Effretikon B unbedingt gewinnen mussten, wenn sie unter die letzten Vier und damit ins Halbfinale kommen wollten. Und siehe da: ihr Kampfgeist sei wieder erwacht, und sie hätten ein 3:1 geschafft.
Im Halbfinal standen sie dann erneut den Mädchen von Unterstrass 2 gegenüber und hatten Pech. Sie hätten in letzter Sekunde verloren, schildert Tim Boin den Verlauf, obwohl sie wirklich stark gewesen seien.
Das Spiel um Platz 3 bescherte den Zollikerinnen dann nochmals Unterstrass 1. Im Bewusstsein, dass nur die Siegerinnen einen Pokal bekommen würden, hätten sie sich mächtig ins Zeug gelegt und 5:4 gewonnen. Die Begeisterung sei riesig gewesen, der Jubel der mitreisenden Eltern gewaltig, die Übergabe des Pokals unglaublich schön.
Als der Trainer am darauffolgenden Tag ankündigte, dass er seine «Mädels» für ein Turnier in Männedorf (12. April) und eines in Witikon (10. Mai) angemeldet habe, sei eine «regelrechte Euphorie» ausgebrochen. Er lacht. «Die Folge? Wir werden mit zwei Teams, eines jünger, eines etwas älter, antreten, damit alle Spielerinnen mitmachen und Erfahrungen sammeln können.»












Bericht vom ersten Turnier in Zollikon
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