«Das Thema darf nicht ausgeblendet werden»

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27. Januar 2023 – Christina Caprez ist Soziologin und Mutter eines Primarschulkindes im Schulhaus Oescher in Zollikon. Sie kritisiert den Entscheid, die Hortkinder nicht in das Theater «Ich heisse Name» gehen zu lassen und fordert offene Diskussionen an der Schule zu Geschlecht und Diversität. (12 Kommentare)

27. Januar 2023 – Christina Caprez ist Soziologin und Mutter eines Primarschulkindes im Schulhaus Oescher in Zollikon. Sie kritisiert den Entscheid, die Hortkinder nicht in das Theater «Ich heisse Name» gehen zu lassen und fordert offene Diskussionen an der Schule zu Geschlecht und Diversität.

Porträt Christina Caprez
Christina Caprez (Foto: Michel Gilgen)

INTERVIEW: BARBARA LUKESCH

Christina Caprez, gestern erschien in der «Weltwoche» ein Verriss des Kindertheaters «Ich heisse Name», das vorletzten Mittwoch in Zollikon gezeigt wurde und in dem die herkömmlichen Geschlechterrollen hinterfragt werden. Das Blatt beklagt, dass «ein mit Steuergeldern finanziertes Stück die Trans- und Gender-Ideologie in die Schule bringt». Das ist bereits der dritte kritische Artikel der «Weltwoche» zur Zolliker Schule. Was macht denn Zollikon, dass sich die Redaktion dermassen auf die hiesige Schule eingeschossen hat?

Möglicherweise ist das Interesse der «Weltwoche» an Zollikon dem Umstand geschuldet, dass die Redaktion hier ihren Sitz hat. Was in der Schule Zollikon passiert, befindet sich nämlich absolut auf der Höhe der Zeit. Themen wie Geschlechterrollen oder Diversität gehören zum Pflichtstoff an der Schule: Der Lehrplan 21 sieht ausdrücklich vor, dass die Schüler und Schülerinnen Geschlecht und Rollen reflektieren, Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung kritisch betrachten und die sexuelle Orientierung eines Menschen nicht-diskriminierend benennen können.

Die «Weltwoche» spricht bei diesen Themen jeweils von «Trans- und Gender-Ideologie».

Die Art, wie das Thema an der Zolliker Schule vermittelt wird, entspricht keiner Ideologie, sondern dem Stand von Pädagogik und Psychologie heute.

Trotzdem verbot der Leiter Bildung Urs Rechsteiner, dass die Zolliker Hortkinder das Stück «Ich heisse Name» besuchen. Normalerweise besuchen die Kinder die Aufführungen des Kinderkulturkreises. Was hat diese Intervention bei Ihnen ausgelöst?

Offenbar befürchtete die Schule weitere Hasskommentare und Drohungen, wie sie die ersten beiden «Weltwoche»-Artikel ausgelöst hatten. Dafür habe ich Verständnis. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es der falsche Weg ist, die Hortkinder auszuladen und das Thema damit unter den Teppich zu kehren.

Was wäre der bessere Weg?

Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die Schule den Kindern vielfältige Bilder von Geschlechterrollen und Geschlechtsidentität vermittelt.

Können Sie das konkretisieren?

Meine Tochter hat sich von klein auf klar als Mädchen identifiziert. Einmal aber äusserte sie den Wunsch, sie wolle doch lieber ein Bub sein, weil sie gern Fussball spielen würde, und als Mädchen könne sie das ja nicht. Das hat mich irritiert, aber auch traurig gemacht. Denn in ihrem Umfeld hat ihr mit Sicherheit niemand gesagt, dass sie als Mädchen nicht tschutten dürfe, trotzdem war diese Vorstellung bei ihr mangels Vorbildern offenbar tief verankert. Darum ist es so wichtig, dass in der Schule thematisiert wird, dass Mädchen Piratinnen sein, mit Holzklötzen spielen und tschutten und Buben Krankenpfleger werden und mit Puppen spielen können. Oder dass Männer auch Männer lieben und heiraten können. Fehlen solche Diskussionen und Vorbilder, nehmen Kinder Schaden.

Welche Folgen befürchten Sie?

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass queere, also homo- oder bisexuelle, transgender oder non-binäre Jugendliche ein 40 Prozent höheres Selbstmordrisiko haben als andere. Das hat stark damit zu tun, dass diese jungen Menschen sich isoliert und nicht verstanden fühlen. Im Extremfall kann es dann lebensrettend sein, dass eine Lehrperson Empathie zeigt und diese Themen behandelt, beispielsweise angeregt durch ein Theaterstück wie «Ich heisse Name».

Wie haben Sie die Zolliker Schule bisher erlebt? Nimmt sie diese Anliegen und Themen ernst?

Ich habe die Schule bisher als sehr aufgeschlossen wahrgenommen. Lehrpersonen behandeln beispielsweise Themen wie Gleichberechtigung oder Familienvielfalt. Von Jugendlichen, die queer sind, weiss ich auch, dass die Schule sie empathisch und sensibel begleitet. Meine Sorge ist aber, dass diese offene Schulkultur gefährdet ist, wenn man sich den Druckversuchen der «Weltwoche» beugt. Ich möchte die Schule als Mutter und Soziologin gern darin bekräftigen, den bisher eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Der Leiter Bildung Urs Rechsteiner sagte letzte Woche in einem Artikel in den «ZollikerNews», dass es nicht die Aufgabe der Schule sei, zu Gender- und Wokefragen Stellung zu nehmen. Es sei Neutralität erforderlich.

Ich kann seine Aussage in dem momentan aufgeladenen Diskussionsklima verstehen. Gleichwohl hat es nichts mit Neutralität zu tun, wenn man beginnt, Inhalte wie dieses Theaterstück abzuklemmen. Damit enthält man den Kindern und Jugendlichen die bestehende Geschlechtervielfalt vor und hindert sie daran, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Aber muss das tatsächlich schon auf der Kindergartenstufe passieren? «Ich heisse Name» ist ausdrücklich für Kinder ab 5 Jahren vorgesehen.

Natürlich muss man altersgerechte Formen der Vermittlung wählen: im Kindergarten sicher spielerischer als auf der Primar- oder Sekundarstufe. Einen solchen humorvollen Zugang wählte das Theaterstück ja auch. Inhalte wie Geschlechtsrollen-Stereotype müssen auf jeder Schulstufe Platz finden, weil sie im Alltag der Kinder von klein auf eine wichtige Rolle spielen.

Können Sie das näher erläutern?

Bereits im Kindergarten lässt sich beobachten, dass Buben mehr Platz einnehmen als Mädchen. Darüber muss man reden. Schon in diesem Alter spüren Kinder es auch, wenn sie sich in dem ihnen zugewiesenen Geschlecht nicht wohlfühlen. Sie müssen vermittelt bekommen, dass sie mit ihren Gefühlen und Wahrnehmungen völlig okay sind. Spricht man mit Jugendlichen über Geschlechterrollen, Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung, merkt man sofort, dass es ihnen ein Anliegen ist, diese Themen zu behandeln, und dass sie meist unverkrampfter damit umgehen als wir Erwachsene.

Christina Caprez ist Soziologin und Autorin der Bücher «Familienbande. 15 Porträts» sowie «Die illegale Pfarrerin. Greti Caprez Roffler 1906-1994» (beide erschienen im Limmat Verlag). Sie lebt mit ihrer Familie in Zollikon.

12 KOMMENTARE

Dass sich Gender, das soziale Geschlecht, im Laufe des Heranwachsen entwickelt und je nach Umfeld und Kultur unterschiedliche Auswirkungen hat, ist keine Ideologie, sondern unbestritten.
Dass sich ein Kind versucht zu orientieren an gesellschaftlichen Werten und Normen gehört zu seiner Entwicklung. Schulen unterstützen die Kinder, indem Sie ihnen HEUTIGE Werte und Normen vermitteln und eine dem Alter entsprechende Auseinandersetzung ermöglichen. Das ist richtig so.
Dass mit der Zuschreibung «Trans-Ideologie» auf dem Rücken von Transmenschen eine Polemik entfacht wird, ist unter der Gürtellinie und diskriminierend.

Vielen Dank auch für diesen Beitrag! Dass ausgerechnet die Fachstelle JUMPPS das Wort Polemik ins Gespräch bringt, finde ich speziell.
Dass sich Jugendliche während der Adoleszenz mit der Entwicklung ihrer Persönlichkeit auseinandersetzen, ist tatsächlich unbestritten. Dass sie – mit Hilfe der Pharmaindustrie – auch noch das Geschlecht wählen dürfen, ist neu.
Lassen Sie doch interessierten und kritischen Mitmenschen Zeit, sich eine Meinung zu bilden und Fragen zu stellen. Hauen Sie uns nicht einfach Ihr Dogma um die Ohren mit dem unbedingten Anspruch, recht zu haben. Dann könnte hier wirklich eine Diskussion entstehen.

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Kurz zusammengefasst schafft sich die Sozialindustrie, welche versucht Kinder aller Altersstufen zu therapieren, in den Schulen ihre Nachfrage selbst. Ein win-win für die Schulen, Schulpsychologen und die Soziologen, mit den Kindern als grossen Verlierern.

Wohin dieser Wahnsinn führt, zeigt der berühmte Blick über den Teich bzw. in diesem Fall über den Kanal. In Grossbritannien waren in 2021 5000 Minderjährige für eine Therapie mit Hormonblockern oder eine Geschlechtsumwandlung registriert (für 2022 spricht man bereits von 8000). Vor einer Dekade waren dies lediglich 250. Heruntergebrochen auf die Schweiz würde das, ausgehend von den 2021 Zahlen, also rund 500 Personen bedeuten. Tatsächlich stehen wir heute um die 30. Die grosse Mehrheit davon junge Mädchen.

Wir haben die Wahl, können so weiter machen wie bisher und riskieren dann UK Verhältnisse oder aber wir wehren uns dagegen, dass unseren Kindern dieses Leid widerfährt. Ich für mich habe den Entscheid getroffen, die Schulleitung scheinbar auch und ebenso viele andere Eltern, die damit schlicht und ergreifend nichts anfangen können.

Die Wirtschaft und die weiterführenden Schulen bemängeln schon heute die fehlenden Grundkenntnisse der Schulabgänger. Die Schule sollte den Kindern das Rechnen, Lesen und Schreiben beibringen, sowie die Naturwissenschaften fördern, statt sich an ideologischen Nebenkriegsschauplätzen und wirtschaftsfeindlicher Ökologie abzuarbeiten. Insofern bringt diese Diskussion die Problematik des „Lehrplan 21“ treffend auf den Punkt.

Übrigens: Mädchen sollen Holz hacken, programmieren, tschutte und Forscherin werden. Diese Erkenntnis ist im 21. Jahrhundert so banal, dass man es eigentlich nicht mehr wiederholen muss.

Danke für Ihren Beitrag! Sie vermischen Themen, die nichts miteinander zu tun haben (die Präsenz von Fachleuten an den Schulen, Hormontherapien in Grossbritannien, der Lehrplan 21). In der Fachwelt unbestritten ist, dass niemand trans gemacht werden kann, dass sich Betroffene heute aber viel öfter trauen, zu sich zu stehen. Wenn Sie der Umgang mit trans und non-binären Jugendlichen in der Schweiz interessiert, kann ich Ihnen gern einige Fachartikel schicken.

Vielen Dank für dieses informative und faktenbasierte Interview! Ich stimme zu, es ist nie der richtige Weg, etwas unter den Teppich zu kehren – besonders nicht im Umgang mit Kindern! Sie spüren das und lernen so, dass gewisse Themen tabu sind und im schlimmsten Fall, dass ihre Wahrnehmung und Gefühle falsch sind. Dabei ist es so wichtig, dass Lehrpersonen Kinder darin unterstützen Worte zu finden, um sich selbst auszudrücken und sich auch über komplexe Themen zu verständigen. Zum Glück gibt es viele engagierte Lehrpersonen, die das machen. Zumal Themen, die wir als Erwachsene als «schwierig oder kompliziert» bezeichnen, das für Kinder keinesfalls sein müssen. Wenn Themen wie Geschlechtervielfalt, stereotype Geschlechterrolle oder auch Sexualität nicht von uns Erwachsenen tabuisiert und umschifft werden, dann gehen Kinder sehr unbefangen und ohne Hemmungen darauf zu. Es sind die Erwachsenen Bezugspersonen die signalisieren, ob es in Ordnung ist, Fragen zu stellen oder ob das peinlich oder gar falsch ist. Wenn Tabus signalisiert werden, bleiben die Kinder im schlimmsten Fall alleine mit ihren Gefühlen. Theaterstücke, die sich wie zum Beispiel «Ich heisse Name», mit gesellschaftlich relevanten und aktuellen Themen auseinandersetzen, bilden eine wunderbare Grundlage, um mit Kindern darüber ins Gespräch zu kommen. Da diese Themen sowieso Teil unserer Gesellschaft sind, «pflanzen» sie den Kindern nicht neue Ideen ein, sie nennen beim Namen, was sowieso da ist und was auch die Allerkleinsten täglich mitbekommen.

Vielen Dank der «ZollikerNews» für das Aufgreifen dieses Themas, danke an Barbara Lukesch für das Interview mit Christina Caprez, deren Stellungnahme ich mich gerne anschliesse. Ich möchte auch die Zolliker Schule darin bestärken, ihre aufgeschlossene und aufklärende Haltung auch diesem Thema gegenüber beizubehalten. Was sollte denn daran schädlich sein, den Kindern aufzuzeigen, dass ihnen alle Möglichkeiten offenstehen, egal, welchem Geschlecht sie angehören?
Heute ist es beispielsweise selbstverständlich, dass Mädchen auch Hosen anziehen dürfen (in meiner Schulzeit in den 60er-Jahren galt das noch als anstössig oder war direkt verboten…), warum sollte nicht auch selbstverständlich werden, dass Buben Röcke anziehen dürfen, wenn sie das wollen oder sich schminken? Ich weiss, dass dies und Anderes einige schockiert, verunsichert oder in Panik versetzt. Darauf sollten wir auch Rücksicht nehmen, Veränderungen brauchen Zeit, es braucht klärende Dialoge und die Bereitschaft, sich auf neue Lösungen einzulassen. Auch ich finde nicht alles gut, was unter «gender» oder «woke» getan oder gesagt wird. Es braucht sicher eine tiefgreifende gesellschaftliche Auseinandersetzung damit. Kontraproduktiv scheint mir hingegen die Antwort der «wählerstärksten Partei der Schweiz» zu sein, die in ihrem neuen Parteiprogramm zum Kampf gegen «Gender-Terror und Woke-Wahnsinn» aufruft. Esther Friedli, namhafte Vertreter dieser Partei und Nationalrätin, bekennt im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom 27. Januar 2023 freimütig: «Wenn ich eine Mail erhalte, die sich an ‹Parlamentarier*innen› wendet, drücke ich direkt auf ‹Delete›. Da frage ich mich, ob sie da nicht auch die Möglichkeit für eine neue Einsicht einfach löscht? Wir sollten diese Haltung überdenken, aber sie sollte uns nicht von einem offenen Dialog abhalten, ganz bestimmt nicht an der Schule und mit unsern Kindern.

Kann es sein, dass die Bezeichnung LGBTQ ein sehr weites – zu weites – Spektrum umfasst? An einem Ende des Spektrums steht das Rollenverständnis der Geschlechter, das in den letzten Jahrzenten gewaltig ins Wanken gekommen ist. Manche Ehe und manche Familie ist dabei zerbrochen. Da sind wir heute viel weiter und dies sollte sicher auch schon jüngeren Kindern vermittelt werden.
Am anderen Ende des Spektrums steht die Geschlechtsumwandlung. Dass heute junge Menschen schon in der Adoleszenz ihr Geschlecht ändern dürfen und meinen, den schwierigen Weg ins Erwachsenwerden an unser Gesundheitssystem delegieren zu können, finde ich sehr problematisch. Kindergartenkinder sollten wir nicht unbedingt mit dieser Problematik konfrontieren.

Danke für Ihren Beitrag! Das Kürzel LGBTQ steht für Menschen, die in Bezug auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität nicht der Mehrheit entsprechen. Geschlechterrollen haben damit per se nichts zu tun. Es ist jedoch wichtig und steht darum auch im Lehrplan, dass die Schule die Kinder in Bezug auf alle drei Themen – sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen – sensiblisiert.

Zum wiederholten Mal attackiert die «Weltwoche» die Schule Zollikon, diesmal wegen des Theaterstücks «Ich heisse Name». Die «Weltwoche» hat absolut recht, wenn sie die Schule Zollikon wegen dieses Theaterstücks kritisiert. Ich persönlich glaube, wir in der Schweiz, wir im Westen sind nicht mehr bei Sinnen. Noch geht es uns zu gut.

Solange ich das Theaterstück nicht gesehen habe, werde ich mich hüten, darüber zu urteilen.

Auch ich fühlte mich sehr lange nicht wohl in meinem Geschlecht. Ich litt – gemäss Sigmund Freud – unter einem gewissen «Penis-Neid», zwar nicht sexuell, sondern überall sonst: Männer hatten Privilegien, die Frauen nicht hatten, durften laut sein, schnell denken, schnell sprechen, andern ins Wort fallen, hatten bessere Berufschancen. Was bei Frauen als aggressiv galt, hiess bei Männern durchsetzungsfähig oder initiativ; Männer hatten die besseren Berufs-, Karriere- , Familien- und Finanzchancen…… All dies ist zumindest theoretisch nicht mehr so. Nach wie vor kommt es drauf an, was man macht aus dem, was man hat, aus den physischen, psychischen, mentalen und weiteren Faktoren wie Herkunft, Nationalität, Ausbildung, sozialer Status etc.
Jedoch finde ich auch, dass es in der heutigen Welt, in der immer weniger Werte noch etwas gelten, für Kinder immer schwieriger wird, sich zu orientieren und ihren Platz zu finden. So ist es nach meiner Ansicht völlig unnötig bis schädlich, Kinder noch zusätzlich zu verwirren, indem man das angeborene Geschlecht in Frage stellt. (Begründete Ausnahmen selbstverständlich ausgeschlossen).

Danke für Ihren Beitrag! Die Geschlechtsidentität ist tatsächlich angeboren, stimmt jedoch nicht immer mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht überein. Dass Körper und Identität nicht immer identisch sind, ist eine wichtige Information für trans und non-binäre Kinder, wie im Interview ausgeführt. Kinder reagieren auf solche Informationen meist sehr offen, weil für sie sowieso viel mehr neu ist als für uns Erwachsene.

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